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" Ein neues Leben dank künstlicher Bandscheiben"

Zum ersten Mal passierte es bereits im Alter von 15 Jahren: Nicole Jensen spürte eine heftige Schmerzattacke im Rücken. „Es fühlte sich an wie ein Messerstich ins Kreuz, ich konnte mich plötzlich kaum noch bewegen“, erinnert sich die heute 37-Jährige. Als aktive Basketballspielerin in der Oberliga versuchte sie zuerst die Probleme mit Fango-Packungen und Massagen in den Griff zu bekommen. Doch die Schmerzen kehrten nach zwischenzeitlichen Ruhepausen immer zurück, so dass sie den Mannschaftssport aufgeben musste. Während des Studiums spielte die junge, aktive Frau Squash, um sich fit zu halten, doch auch bei dieser Sportart traten immer wieder schwere Schmerzattacken auf. Sanfte sportliche Alternativen wie Fahrrad fahren oder Schwimmen hielt sie ebenfalls nur mit Hilfe von Schmerzmitteln durch. Ein weiterer Punkt der langen Leidensgeschichte: Auf einer Klassenfahrt während der Referendariatszeit erlitt sie einen so schweren Schmerzanfall, dass sie mit einem Krankenwagen ins nächste Krankenhaus gebracht werden musste. Weder starke Schmerzmittel noch Krankengymnastik oder Osteopathie brachten danach einen dauerhaft schmerzfreien Zustand, lediglich konnte sie ihren Alltag mit einigermaßen erträglichen Schmerzen meistern. Die bewegungsfreudige junge Frau suchte sich einen neuen Sport: Rudern. Dank der für die Rückenmuskulatur günstigen Ruderbewegungen, ging es ihr auch einige Zeit besser. Doch dann der nächste Rückschlag: Auf Sylt, wo Nicole Jensen inzwischen als Lehrerin arbeitete, kamen die Schmerzen stärker denn je zurück. Spritzen und andere konventionelle Therapien schlugen nicht an. Also entschloss sich sie im Jahr 2000 im Alter von 35 Jahren doch zu einer Operation an der Bandscheibe zwischen dem 4e. Und 5. Lendenwirbel, ein Schritt, den sie bisher immer vor sich hergeschoben hatte. Bei dieser Operation entfernten die Ärzte den Bandscheibenkern L45 vollständig. Nach langwieriger Rehabilitation begann die sportbegeisterte Frau ein Dreivierteljahr nach dem Eingriff mit dem Training für eine Marathonstrecke.






















Doch die anfängliche Euphorie wurde auch hier schnell durch die Ernüchterung abgelöst. Die Trainingsstrecken, die sie absolvierte, wurden immer kürzer, bis es schließlich gar nicht mehr ging: Frau Jensen konnte sich nicht mehr bücken, nachts wachte sie bei jeder unbewussten Bewegung vor Schmerzen auf. Von ihrem Hausarzt erfuhr sie schließlich von dem Münchener Alpha-Klinik und den speziellen, minimalinvasiven Operationsmethoden. Dort diagnostizierten die Ärzte der jungen Frau die vollständige Abnutzung von gleich zwei Bandscheiben. Am August dieses Jahres wurden ihr dort von dem niederländischen Spezialisten für Bandscheibenprothesen Drs. Willem Zeegers zwei künstliche Bandscheiben eingesetzt. Nach vier Tagen Aufenthalt konnte die junge Frau die Klinik eigenständig und beschwerdefrei wieder verlassen. „Die künst-liche Bandscheibe kann nicht verrutschen. Bereits nach 6 Wochen hält die Prothese allen Belastungen wie beispielsweise Fallen und Springen springen stand“, erklärt der Mediziner. „Hätte ich von dieser OP-Möglichkeit früher erfahren, wäre mir einiges erspart geblieben. Ich habe meine Lebensqualität endlich wiedergewonnen“, freut sich Nicole Jensen. Übrigens: Nicole Jensen war zugleich die 999. und die 1000. Patientin, der Drs. Zeegers eine künstliche Bandscheibe implantierte. Damit gilt drs Zeegers als weltweit führend.




 
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